Irina‘s Quartet

FNJC-Logo 26.06.2026

Ein Abend voller Brücken und Brüche
Im Zentrum des Geschehens: Die Gitarre. Sie übernahm an diesem Abend genau die Rolle, die sie schon seit einem Jahrhundert in der Musikgeschichte innehat – als ultimatives Bindeglied zwischen den Welten. Irina und ihre Band schafften es mühelos, Genres, Epochen und Orte miteinander zu verquicken und gleichzeitig einen mutigen Blick nach vorne auf den nächsten modernen Sound zu werfen.

Die Eigenkompositionen des Quartetts entpuppten sich als Meisterwerke der Fusion. Ob kraftvolle Powerballaden gepaart mit tiefem Blues, Modern Jazz im Dialog mit Latin-Rhythmen oder knackiger Funk im klassischen Jazz-Quartett-Setting: Stilistische Grenzen gab es nicht. Besonders der packende Swing, dargeboten in einer energiegeladenen Rock-Besetzung, riss das Publikum mit.

Trotz der musikalischen Komplexität blieb die Musik in der gut aufgewärmten Bandfabrik (Außentemperatur 38°C) den ganzen Abend über nahbar und packend. Irina überzeugte mit eingängigen Riffs, einem absolut tighten Groove („Pocket“) und Melodien, die zwar komplex, aber dennoch vollkommen intuitiv greifbar blieben. Was diesen Auftritt jedoch so besonders machte, war die spürbare Chemie auf der Bühne. Die vier Musiker*innen begeisterten das Publikum mit einer lebhaften, leidenschaftlichen Improvisation und einer dynamischen Interaktion. Ein rundum gelungener Abend.

Irina’s Quartet sind:
Irina Alekseeva – Gitarre
Nicholas von der Nahmer – Keys
Jonas Heck – Schlagzeug
Emil Buchholtz – E-Bass 

Wir sind dankbar für die Förderung des Konzertes durch die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung / Jazz@undesigned.

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